Dienstag, 5. Mai 2025
9:30 – 10:00 | Check in + Kaffee
Dienstag | 10:00 – 10:15
Begrüßung und Eröffnung der Konferenz
Referent:innen: Anja Adam, Anna Kleeblatt
Dienstag | 10:15 –10:45
Keynote: Origins of Third Space I
Referent:innen: Aat Vos, Amy Goedhart / Includi
Opening the conference, Aat Vos and Amy Goedhart explore the origins and evolution of the Third Space concept. Their keynote sets the frame for the days ahead, reflecting on how places of connection emerge and why they matter today. It invites participants to ground their practice in a broader perspective on space, community and social change.
Dienstag | 10:45 –11:30
Impulsblock 1: Demokratie + Dritte Orte, Ländlicher Raum + Dritte Orte, Sozialarbeit + Dritte Orte
Referent:in: XXX
Demokratie + Dritte Orte
Dritte Orte sind Räume der Begegnung, des Austauschs und der Aushandlung – und damit Orte gelebter Demokratie. Hier treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander, Konflikte werden sichtbar und Dialog wird möglich. Der Kurzvortrag beleuchtet, welche Rolle Dritte Orte für gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Kultur spielen können.
Ländlicher Raum + Dritte Orte
Im ländlichen Raum übernehmen Dritte Orte oft eine besondere Funktion: Sie bündeln soziale, kulturelle und infrastrukturelle Angebote an einem Ort. Zwischen Nahversorgung, Treffpunkt und Kulturraum entstehen neue Formen von Gemeinschaft und Kooperation. Der Beitrag zeigt, welche Chancen und Herausforderungen sich daraus ergeben.
Sozialarbeit + Dritte Orte
Dritte Orte berühren zentrale Fragen der Sozialarbeit – von Teilhabe über Einsamkeit bis hin zu Inklusion und niedrigschwelligen Zugängen. Sie schaffen Räume, in denen Unterstützung, Begegnung und Selbstorganisation nebeneinander bestehen können. Der Kurzvortrag skizziert, wie sozialarbeiterische Perspektiven Dritte Orte stärken – und umgekehrt.
11:30 – 12:00 | Networking-Pause
Dienstag | 12:00 – 12:45
Panel 1: Auf einmal sozial? Kulturorte werden soziale Orte
Referent:in: XXX
Kulturinstitutionen übernehmen zunehmend soziale Funktionen – bewusst und aus gesellschaftlicher Notwendigkeit heraus. An der Schnittstelle von Kultur und Sozialem entstehen neue Erwartungen, neue Verantwortlichkeiten und neue Formen der Zusammenarbeit. Internationale Stimmen aus Politik und Kultur diskutieren, welche Chancen und Spannungen dieser Wandel mit sich bringt – und wie Kulturorte ihre Rolle zwischen künstlerischem Auftrag und sozialer Verantwortung gestalten können.
12:45 – 14:00 | Zmittag + Networking
Dienstag | 14:00 – 14:15
Warm Up
Referent:in: XXX
Hiers steht ein Blindtext
Dienstag | 14:15 – 15:30
Workshops 1: Raum geben (Initiation)
(1) Vom Projekt zur Haltung – Organisationen im Wandel
Caroline Gollner
Changemanagement im Kulturbetrieb
Organisationsentwicklung und neue Strukturen
Schnittstellen, Zuständigkeiten, Entscheidungswege
Lernen, Fehlerkultur, Anpassungsfähigkeit
(2) All in this together – Partizipation und Veränderung im ganzen Haus
Christina von Rotenhan
Interne Vermittlung des Konzepts „Dritter Ort“
Beteiligung aller Abteilungen
Kommunikation im Veränderungsprozess
Widerstände, Überforderung, Erwartungen
(3) Raum ohne Regie – Mut zum Unkuratierten
Patrick Oes, Theater Basel
Was bedeutet „unkuratiert“ in der Praxis?
Kontrolle abgeben, Nutzung zulassen
Risiken, Chancen, Grauzonen
Regeln, Vertrauen und Verantwortung
(4) Idealismus trifft Mammon – Den Dritten Ort wirtschaftlich denken
NN / Museumsquartier Wien / 104 Paris?
Businessplan als Grundlage
Initialkosten, laufende Kosten, Kostentreiber
Finanzierungsmodelle und Mischkalkulationen
Rolle von Finanzdirektion und Controlling
(5) Form Follows Connection – Räume für Dritte Orte gestalten
NN / Bibliothek Oslo
Raumbedarf und Mehrfachnutzung
Architektur für Offenheit und Aufenthalt
Übergänge, Schwellen, Zonen
Bestand umbauen vs. neu denken
(6) Von Publikum zur Community – Beziehungen nachhaltig aufbauen
NN / Grossbritannien, tbd
Stakeholder identifizieren und einbinden
Community Building als langfristiger Prozess
CRM im Kulturbereich
Kooperationen, Netzwerke, lokale Verankerung
15:30 – 16:00 | Zvieri + Networking
Dienstag | 16:00 – 16:300:15 – 11:00 I Blackbox
Panel 2: Money money money – Finanzierung Dritte Orte
Referent:in: XXX
Dritte Orte brauchen Ideen, Engagement – und verlässliche Finanzierung. Vertreter:innen aus Stiftungen, Finanzpolitik und Praxis diskutieren gemeinsam, welche Modelle tragfähig sind, wo Förderlogiken an Grenzen stossen und welche neuen Allianzen möglich werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Dritte Orte langfristig finanziert werden können, ohne ihre Offenheit und ihren Anspruch zu verlieren.
Dienstag | 16:30 – 17:15
Impulsblock 2: Offene Räume und Basel, Kirche als Dritter Ort, Corporate Space als Dritter Ort?
Referent:in: XXX
Basel hat eine lange Geschichte offener Räume und gemeinschaftlicher Treffpunkte – auch wenn sie früher nicht als „Dritte Orte“ bezeichnet wurden. Der Kurzvortrag zeigt diese Tradition auf und verortet heutige Entwicklungen in diesem historischen Kontext.
Kirche als Dritter Ort
Kirchen waren über Jahrhunderte zentrale Dritte Orte – Orte der Gemeinschaft, des Austauschs und der Zugehörigkeit. Heute verlieren viele dieser Räume an gesellschaftlicher Präsenz oder verschwinden ganz. Der Kurzvortrag beleuchtet ihre Bedeutung und fragt nach ihrer zukünftigen Rolle.
Corporate Space als Dritter Ort?
Am Beispiel des Novartis Campus in Basel wird gezeigt, wie auch im privaten Sektor Räume mit Dritter-Ort-Qualität entstehen können. Der Beitrag skizziert, wie Architektur, Unternehmensinteressen und Öffentlichkeit hier aufeinandertreffen.
Dienstag | 17:15 – 17:30
Logistik
Referent:in: XXX
Hier steht Blindtext
Dienstag| 17:30 – 18:30
Wanderungen / Site Visits
Referent:in: XXX
In zwölf geführten, einstündigen Site Visits Wanderungen durch Basel werden ausgewählte Dritte Orte direkt erlebbar. Die Touren ermöglichen Einblicke in konkrete Projekte und bringen Teilnehmer:innen mit den Menschen ins Gespräch, die diese Räume prägen und weiterentwickeln. Die Orte können zudem bereits vor oder auch nach der Konferenz individuell besucht werden – als Erweiterung des Programms in den Stadtraum hinein.
Dienstag | 19:00 – open end0:15 – 11:00 I Blackbox
Get Together
Mittwoch, 6. Mai 2025
9:00 – 9:15 | Ankommen + Kaffee
Mittwoch | 9:15 –9:30
Input: Rückblick, Einstimmung auf den Tag
Referent:in: XXX
Hier steht ein Blindtext
Mittwoch | 9:30 –10:00
Keynote 2: Origins of Third Space II
Referent:in: XXX
Hier steht ein Blindtext
Mittwoch | 10:00 –11:00
Praxisblock: Fallbeispiele – Praxis im Fokus
Referent:in: XXX
In diesem kompakten Block werden drei ausgewählte Fallbeispiele in Kurzvorträgen präsentiert – jeweils mit anschliessender Questions & Answers-Runde. Die Beiträge geben vertiefte Einblicke in konkrete Projekte und laden zur direkten Auseinandersetzung mit Erfahrungen, Herausforderungen und Learnings ein. Details zu den ausgewählten Projekten folgen – stay tuned.
11:00 – 11:30 | Networking-Pause
Mittwoch | 11:30 –12:30
Workshops 2: Raum halten (Alltag)
(7) Alle willkommen? – Awareness und Deeskalation im Dritten Ort
NN / tbd (Marian Cramm, TB?)
Awareness-Konzepte in offenen Kulturorten
Deeskalation im Spannungsfeld Offenheit & Sicherheit
Zugang, Barrierenabbau und Inklusion
Rollen, Zuständigkeiten, Schulungsbedarfe
(8) Zwischen Vision und Schichtplan – Dritter Ort im Alltag
Amy Goedhart / includi
Alltagsbetrieb jenseits von Projektlogiken
Personal, Öffnungszeiten, Routinen
Konflikte zwischen Programm, Service und Nutzung
Praxiserfahrungen aus dem laufenden Betrieb
(9) Kommunikation und konsumfreier Raum
tbd
Kommunikation nach aussen: Stakeholder, Presse, Öffentlichkeit
Erwartungsmanagement & Signaletik im Raum
Imagebildung ohne Marketingschrei
Sprache, Tonalität und Haltung
Konsumfreiheit vermitteln und absichern
(10) Engagement auf Augenhöhe – Freiwillige als unverzichtbare Mitgestalter:innen
Ursula Baum, GGG
Rollen von Freiwilligen im Dritten Ort
Abgrenzung zu Hauptamtlichen
Motivation, Begleitung, Wertschätzung
Rechtliche und organisatorische Fragen
(11) Was wirkt wirklich? – Evaluation und Lernen
Veronika Ehm, Educult
Ziele und Wirkungslogiken Dritter Orte
Quantitative und qualitative Evaluation
Lernen aus Daten und Feedback
Evaluation als Entwicklungsinstrument
(12) Vom Türsteher zur Concierge – Gastgeberschaft im offenen Haus
Will Guidara / Anna Kleeblatt
Gastgeberschaft als professionelle Rolle
Service, Beziehung, Präsenz
Concierge sein im kulturellen Kontext
Balance zwischen Offenheit und Regeln
(Stichwort «Unvernünftige Gastgeberschaft»)
Mittwoch | 12:30 –13:00
Panel 3: Dritte Orte – Quo Vadis?
Referent:in: XXX
Dritte Orte entstehen vielerorts – doch wer gestaltet und betreibt sie eigentlich? Kommen diese Akteur:innen aus Kultur, Architektur, Sozialarbeit, Stadtentwicklung oder ganz anderen Disziplinen – und braucht es künftig ein eigenes Berufsbild dafür? Das Panel diskutiert, woher eine stärkere Professionalisierung kommen könnte: neue Netzwerke, interdisziplinäre Zusammenschlüsse, eine Akademie oder ein Studiengang. Im Zentrum steht die Frage, wie aus einer vielfältigen Praxis ein selbstbewusstes, vernetztes Feld mit klarer Perspektive entstehen kann.
13:00 – 14:15 | Zmittag + Networking
Mittwoch | 14:15 –15:00
Panel 4: Zwischen Audience Development und Community Building
Referent:in: XXX
Dritte Orte bewegen sich zugleich im Feld von Audience Development und Community Building. Sie sind wirtschaftlicher Faktor, Imageverstärker und strategisches Instrument – und gleichzeitig Räume langfristiger Beziehungsarbeit, Teilhabe und gemeinsamer Verantwortung.
Das Panel macht die Spannungen und Schnittmengen zwischen diesen Logiken sichtbar: Gruppenansprache und echte Zugehörigkeit, Kennzahlen und Vertrauen, technische Infrastruktur und soziale Prozesse. Wo entstehen Reibungen – und wo überraschende Allianzen? Eine Diskussion mit offenem Visier, die unterschiedliche Perspektiven bewusst aufeinandertreffen lässt und einen der spannendsten Diskurse der Konferenz aufgreift.
Mittwoch | 15:00 –15:30
Closing Keynote 3: How Do Third Places Generate Income?
Referent:in: Robin Cantrill-Fenwick, Baker Richards
Zum Abschluss der Konferenz analysiert Robin Cantrill-Fenwick die Frage, wie Dritte Orte Einkommen generieren – und was „Income“ im Kontext von Offenheit, Gemeinwohl und sozialer Wirkung eigentlich bedeutet. Die Keynote verbindet ökonomische Klarheit mit einem erweiterten Verständnis von Wert und zeigt, wie finanzielle Tragfähigkeit und gesellschaftlicher Anspruch zusammengedacht werden können. Ansteckend und inspirierend: Auf dass ihr alle die Konferenz verlasst und gar nicht anders könnt, als komplett geflasht direkt morgen einen Dritten Ort zu beginnen.
Mittwoch | 15:30 –16:00
Verabschiedung + Ende der Konferenz
Referent:in: Anja Adam, Anna Kleeblatt